Welches Smartphone für wen?

Erwachsene am smartphone

Die Einsteiger-Modelle

Smartphones der Basisklasse sind ab sofort zum Preis von rund 100 Euro erhältlich. Anwender können jedoch keine voll ausgestatteten Medien-Smartphones erwarten. Stattdessen sind diese Modelle in erster Linie für Benutzer gedacht, die nur eine oder mehrere E-Mails abrufen, abrufen oder versenden oder gelegentlich ein kleineres Spiel spielen wollen. Einfache Kameras mit bis zu 8 Megapixeln und 8 bis 16 GB internem Speicher gehören ebenso zum Standard wie ein microSD-Steckplatz zur Speichererweiterung. Gerade für diejenigen, die zum ersten Mal in die Welt der Smartphones eintauchen wollen, ohne Hunderte von Euro auf den Tisch legen zu müssen, bieten die Basisgeräte eine gute Alternative zu High-End-Modellen.
Einsteiger-Smartphones haben oft Quad-Core-Prozessoren, und sehr einfache 8-Core-Telefone sind selten zu finden. Sie haben Taktfrequenzen von ca. 1 GHz und einen RAM von 2 GB. Diese Pause bietet eine gute Grundlage, um einfache Spiele wie Angry Birds ohne Schocks zu spielen.

In der Grundstoffindustrie setzen die Hersteller in der Regel auf TFT-Displays, die mehr Strom verbrauchen als teurere OLED-Displays. Es gibt auch Bildschirmdiagonalen von etwa 5 Zoll. Die Anzahl der Pixel auf dem Bildschirm ist noch wichtiger als die Größe. Eine Auflösung von 720 x 1280 Pixel, also HD, sollte bereits vorhanden sein.

Multifunktionale Mittelklasse

Die Palette der Mid-Range-Handys umfasst einige sehr interessante Modelle, und ältere Flaggschiffe wie das Samsung Galaxy S6 fallen auch in diese Kategorie. Aber die alte hohe Klasse ist jetzt viel billiger. Preise von 175 bis ca. 350 Euro sind hier die Regel. Fast das gesamte Sortiment ist auch in der Größe erhältlich.

So hat Huawei beispielsweise die Submarke Honor geschaffen, die für dieses Preissegment empfohlene Smartphone-Modelle anbietet. Die Geräte sind günstiger als die, die direkt von Huawei kommen, bieten aber oft sehr ähnliche Eigenschaften.

Mittelgroße Modelle legen noch mehr Wert auf Displays als Einsteigermodelle, da die Ausstattung wesentlich komplexere Multimedia-Anwendungen ermöglicht. Ihr Smartphone-Bildschirm sollte Farben realistisch darstellen und eine hohe Blickwinkelstabilität bieten, die Auflösung sollte mindestens 720 x 1280 Pixel für Geräte bis zu 5 Zoll betragen, eine Full-HD-Auflösung (1080 x 1920 Pixel) ist für die 5-Zoll-Bildschirmgröße vorzuziehen.

Damit Filme und Spiele richtig funktionieren, muss der Prozessor leistungsfähig genug sein. Octa-Core-Prozessoren mit einer Taktfrequenz zwischen 1,4 GHz und 2 GHz sind typisch für Medien. Der Hauptspeicher beträgt in der Regel 2 bis 3 GB. Dieser Computer ist ausreichend, selbst für die anspruchsvollsten Grafikspiele. Multitasking, d.h. gleichzeitiges Öffnen und Betreiben mit verschiedenen Anwendungen, ist ebenfalls möglich.

Robuste Hardware ist für Midrange-Geräte unerlässlich, da sie oft mehr Funktionalität bietet als Einstiegsmodelle. Schnelles Internet über WLAN, UMTS und LTE, GPS und eine Kamera mit LED-Blitz mit einer Auflösung von 8 bis 18 Megapixel sind Standard. Auch Doppelkameras und Fingerabdrucksensoren sind in diesem Segment häufig anzutreffen.

High-End-Modelle für anspruchsvolle Kunden

High-End-Smartphones lassen fast keine Wünsche offen. Einige Beispiele sind das Samsung Galaxy Note 8 und die Galaxy S8 Generation, Huawei Mate 10 Pro und Google Pixel 2 XL. Informationen wie QHD-Displays (1440 x 2560 Pixel), Cat.9 oder sogar Cat.18 LTE (bis zu 1200 Mbit/s Downstream), schnelle Prozessoren, 6 GB RAM oder mehr und Dualkameras mit zahlreichen Erweiterungen und lichtempfindlichen Sensoren schmücken das Datenblatt. Darüber hinaus verwenden Hersteller häufig Sensoren, um Ihre Gesundheit zu analysieren oder Ihr Smartphone zu schützen. Bekannte Beispiele sind Fingerabdrucksensor, Pulsmesser und Schrittzähler. Auch Iris-Scans sind in letzter Zeit häufiger geworden. Diese sind beispielsweise in Samsungs Galaxy Note 8 zusammengefasst.

Viele Anwender werden jedoch im Alltag kaum Bedarf an solchen komplexen Geräten haben. Aber für echte Gaming-Enthusiasten oder Menschen, die eine zusätzliche Note auf ihrem Smartphone suchen, sind High-End-Geräte die richtige Wahl, denn sie bieten genügend Leistungsreserven für jede Anwendung.
Der Trend bei den Herstellern geht zu immer größeren Bildschirmen – Diagonalen bis zu 6,2 Zoll sind keine Seltenheit. Je nach Bildschirmformat wird auch die Auflösung zunehmend beeinflusst. Die meistverkauften Modelle haben typischerweise eine QHD-Auflösung von 1440 x 2560 Pixel. Mit einem 5,5-Zoll-Bildschirm erreicht das Xperia Z5 Premium bis zu 2.160 x 3.840 Pixel und ist damit das erste Smartphone mit einem 4K-Bildschirm. Anwendungen und Inhalte werden jedoch nur im 1080p-Format angezeigt und dann auf 4K skaliert. Statt einer ultrahohen Auflösung kann der Benutzer einen Pixel viermal sehen – Tricks, die zu Werbung führen. Insbesondere Samsung und LG verwenden spezielle Displaymodule. Das Samsung Edge Display bietet eine spezielle Steuerungsmöglichkeit, da einige Bildschirme ausgelagert werden können. Andererseits ist die Darstellung der LG-Kurve hauptsächlich ein Formfaktor. Der neueste Trend ist das randlose Display, das fast die gesamte Frontplatte eines Smartphones abdeckt und ein relativ kompaktes Design mit großem, diagonalem Bildschirm ermöglicht.

LTE ist ein Muss in dieser Kategorie. Der Standard eignet sich nicht nur für den schnellen Datentransfer, sondern auch für einen stabilen Internetzugang in Gebieten, in denen UMTS unterentwickelt, unterentwickelt oder völlig überlastet ist. So ausgestattet haben High-End-Smartphones ihren Preis – Kosten von 600 bis über 1000 Euro sind keine Seltenheit.